Im Islam wird Aufopferung als höchste Entwicklung einer Persönlichkeit des Menschen bezeichnet. In der islamischen Kultur ist Aufopferung und Märtyrertod einer von wertvollsten und kostbaren Handlungen. Märtyrer ist eine Person, die sein Leben schenkt und gießt mit seinem Blut den Baum von Islam. Die Märtyrer versichern den Wiederstad der Gesellschaft. Sie motivieren geistlich die Gesellschaft und sie leeren die Gesellschaft von Schwächen. Ayatollah Motahharie1 definierte den Märtyrer mit diesen Wörtern:
,, Märtyrer ist wie eine Kerze. Sein Dienst ist eine Art vom Verbrennen, Sterben und Strahlen. Damit die andren Menschen mit seinem Licht , das sein Leben gekostet hat, ihre Ruhe finden und weiter leben zu können’’
Wenn die Märtyrer nicht im Islam gegeben hätte, dann könnte auch diese Religion vergessen werden. Der Islam legt einen großen Wert für diese Personen und es wurde mehrmals im Koran darüber gesprochen. Der Islam ist der Ansicht, dass Märtyrer ein gehaltvollster und sinnvollster Titel auf dem Weg von der Menschenentwicklung ist. Märtyrer findet den Weg der Glückseligkeit und hilft den anderen Menschen auch dabei.
,, Unter den Gläubigen sind Leute, die dem Bündnis, das sie mit Allah geschlossen hatten, die Treue hielten. Es sind welche unter ihnen, die ihr Gelübde erfüllt haben, und welche, die noch warten, und sie haben ‘‘2.
,, Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest. (Fordert) dann hernach entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten (von euch) wegnimmt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, hätte Er sie Selbst vertilgen können; aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind − nie wird Er ihre Werke zunichtemachen. Er wird sie rechtleiten und ihren Stand verbessern und sie ins Paradies führen, das Er ihnen zu erkennen gegeben hat ‘‘3.
Der größte und wertvollste Märtyrer von Schiiten ist der Imam Hossein ibn Ali4. Er hat gegen mehreren tausend Soldaten von Yazid5 in Kerbela6 gekämpft. Yazid hat eine schwere Situation am Tag des Kampfes für Imam Hossein und seine Gefährten gemacht. Er hat den Zugang zum Fluss gesperrt und weil ihr Wasserverrat leer geworden war, mussten sie durstig und unter Hitze der Wüste kämpfen. Am Abend vor der Schlacht sagte Imam Hossein seinen Gefährten: Wer diese Situation nicht aushalten kann, kann jetzt fliehen. Dieser Satz beweist, dass der Märtyrertod keine Pflicht im Islam ist. Imam Hossein hat allein nur mit 72 von seinen Gefährten gegen tausend Soldaten von Yazid gekämpft und er hat ein wahres Bild von der Aufopferung und Märtyrer in der Geschichte vom Islam gemacht. Nach der Meinung von Schiiten ist er auch ein Symbol von wahrem Märtyrer und ein Held, der gegen Ungerechtigkeit mit leeren Händen und unter Befehl des Gottes gekämpft hatte. Navid Kermani7 hat die Vorstellung von Schiiten so beschrieben:
,, in der schiitischen Volksfrömmigkeit ist die Vorstellung verankert, dass jeder Schiit Schuld am Tode der Märtyrer trage, man jedoch durch die rechte Gesinnung der Buße, vor allem aber durch die Fürsprache eines Imams, eines Märtyrers also, Erlösung finden könne – und natürlich durch die Nachfolge Husseins, durch das Martyrium selbst.8”
Diese Tragödie vom Islam ist auch ein Teil von Persischen Kultur geworden. Jedes Jahr wird um den Tod des Imam Hosseins getrauert. Die Menschen werden durch verschiedene Veranstaltungen an seinem Mut und Kampf gegen Ungerechtigkeit erinnert. Der Imam Hossein war auch eine große Motivation für die Soldaten im Krieg gegen Irak. Viele Soldaten trugen Kopfbände, die darauf sein Name stand und sie haben bis zum Tod die Kopfbände angehabt.
Aber die Basis von Märtyrer ist der Dschihad. Der Begriff Dschihad bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, die Anstrengung/den Kampf auf dem Wege Gottes (al-dschihādu fī sabīl illāh / ‏الجهاد فی سبیل الله‎). Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung. Im Koran bezeichnet dieser Begriff als einen primären militärischen Kampf. Der Dschihad stellt als eines der Grundgebote des islamischen Glaubens und eine allen Muslimen auferlegte Pflicht ein wichtiges Glaubensprinzip des Islam dar. In der Islamwissenschaft ist eine Umschreibung des Dschihad als Heiliger Krieg im Sinne eines von Gott vorgeschriebenen, seinetwegen geführten und von ihm belohnten Krieges gängig. ,, O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist Gahannam, und schlimm ist das Ende. ‘‘9 Jeder Mensch, der etwas positiv für die Menschheit gemacht hatte und auf diesem Weg um das Leben gekommen ist, wird als Märtyrer bezeichnet.
,, Laßt also für Allahs Sache diejenigen kämpfen, die das irdische Leben um den Preis des jenseitigen Lebens verkaufen. Und wer für Allahs Sache kämpft, als dann getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen gewaltigen Lohn geben10 ‘‘.
Als Beispiel kann die Bemühungen für die Freiheit, der Kampf gegen Tyrannei und usw. erwähnt werden. Ali Shariatie11 hat den Märtyrer in seinem Buch mit dem gleichen Titel so definiert:
,, in unserer Kultur Märtyrer heißt nicht der Tod, den vom Feind aufgezwungen wurde, sondern ist ein Tod, dass der Märtyrer mit dem Wissen und Bewusstsein selbst ausgewählt hat12.”
Aber wann ist Dschihad eine Pflicht für einen Moslem? Und wann sollten sich die Menschen auf diesem Weg aufopfern? Nach Meinung des Allen großen -Ayatollahs gibt es zwei Arten von Dschihad:
➢ primitiver Dschihad: Alle Muslime müssen versuchen, sowohl Nicht-Muslime davon zu überzeugen, zum Islam zu konvertieren, als auch die Gerechtigkeit verteidigen. Wenn Verteidigungen nötig sind, werden auch militärische Truppen entsendet. Das Ziel ist nicht die Eroberung der anderen Ländern, sondern vielmehr die Verteidigung der Rechte anderer Menschen, die der Gerechtigkeit beraubt wurden. Die besten Beispiele dafür könnte die Kriege bzw. Kämpfe am Anfang der Geschichte von Islam sein. Da für Prophet Mohammad die Ausbereitung des Islams ein göttlicher Befehl war.
➢ verteidigender Dschihad: Verteidigender Dschihad ist eine Verteidigung gegen Angriffe des Feindes. Der Feind will Herrschaft über Politik, Kultur oder Wirtschaft erringen. In dieser Situation ist, laut dem religiöser Richter des Landes, der Dschihad eine Pflicht für jeden Moslem. Die Menschen müssen gegen Angreifer kämpfen und auch ihr eigenes Leben aufopfern. Das beste Beispiel dafür ist der Angriff von Irak am 22. September 1980 auf den Iran. Dieser Krieg hat acht Jahre gedauert und ist nur durch einen Waffenstillstand und mit hohen menschlichen und wirtschaftlichen Verlusten beendet worden. Die Nachkriegsliteratur des Irans thematisiert vor allem die Aufopferung der Soldaten für ihr Land.
1.2: Im Sinne von der persischen Kultur
In der persischen Kultur können auch gute Beispiele für die Aufopferungen in der Literatur gefunden werden. Epos, das auf Persisch Hemasie genannt wird, ist eine Art von Erzählungen, die sich mit den Helden und ihre Erfolgen beschäftigt. Im persischen Epos gibt es zwei Gattungen: nattionale und künstlerische Gattungen. Das beste Beispiel für nationales Epos ist Shahnameh von Ferdosie. In Epos ist Aufopferung ein bekanntes Verhalten von den Helden. Sie halten Schwierigkeiten und Kummer aus und setzen ihr eigenes Leben in die Gefahr, damit ihr Volk frei und ohne Unannehmlichkeit, Hindernis leben kann.
Es gibt in der persischen, römischen und auch griechischen Literatur viele Beispiele für die Aufopferung und Märtyrer. Aber persische Beispiele vom Ausdruck und Inhalt haben eine besondere Form. Als Beispiel könnte den Kampf zwischen ,, Fereidun “13 und Zahak erwähnt werden. Zahak ist der Teufel in der ,, Shahnameh “14, der mit Betrug und Täuschung sein Gesicht veränderte und betrog den König und fing an die Menschen zu töten. Fereidun(Held) als Retter kam und besiegte den Zahak. Rostam, der bekannteste Held in der persischen Kultur, hat auch ähnliche Aufopferungen in Shahnameh.
Ein weiteres Beispiel in der persischen Kultur ist der Garschasbnameh von Assadi Tussi. Das Epos ist die ausführlichste Beschreibung über diese Helden aus der iranischen Antike. In diesem Buch steht, dass,, Garschasb “15 nach vielerlei Abenteuern nach Indien reist und dort einen Gouverneur besiegt, der einen Aufstand gegen den König von Iran verübt hat. Viel wird auch über die Reise von Garschasb nach Sirandib berichtet und über die wunderlichen Dinge, denen der Held auf den Inseln im Indischen Ozean begegnet. Im Garschasbnameh heißt es weiter, dass dieser Abenteurer nicht nur den Osten bereiste, sondern auch das Römische Reich besuchte. Als weitere Werke in diesem Bereich könnte auch ,, Bahmannameh“16, Teymurnameh, und ,, Shahnamehnobakht “17 erwähnt werden.
Der größte Unterschied zwischen Aufopferung in der persischen Literatur und römischen und auch griechischen und anderen Literaturen sind das Ziel von Helden. Die persischen Helden kämpften gegen Feind, damit nur die Menschen ihre eigene Freiheit, Ruhe und Glück bekommen. Aber materielle Zwecke spielten in den anderen Literaturen eine große Rolle.
1.3: Im Sinne vom Christentum
Aber wie definieren die Christen die Aufopferung und das Märtyrertum und welche Rolle könnte sie in dieser Religion spielen?
Der Begriff Märtyrer ist zum ersten Mal im Bericht vom Martyrium des Polykarp von Smyrna18 aus dem dritten Viertel des 2. Jahrhunderts verwendet worden. In den Schriften des Neuen Testamens bezeichnet Märtyrer immer als Glaubenszeugen, der vom Glauben an Jesus Christus Zeugnis ablegt. Diese Menschen, die um ihres Glaubens willen verfolgt wurden oder dafür starben, werden im Neuen Testament noch als Märtyrer bezeichnet. Diese Vorstellung kann auch im Frühjudentum gesehen werden. Das Martyrium ist die Folge der Treue zum Tora19 und der Tod kann als Sühne für das jüdische Volk gedeutet werden. Der erste christliche Märtyrer war Stephaus. Er wurde wegen seines Glaubens gesteinigt. Sein Tod war der Anfang von einer grossen Verfolgung der Christen in Jerusalem. In Apg.6 wird dann berichtet, wie er zum ersten Märtyrer wird:
,, 55 Er aber, voll heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen; 56 und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen! 57 Sie aber schrieen mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu, stürmten einmütig auf ihn los, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. 58 Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines Jünglings nieder, welcher Saulus hieß. 59 Und sie steinigten den Stephanus, welcher ausrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60 Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.20″
In der christlichen Friedensethik wurde auch von den mutigen Menschen gesprochen, die sich für Frieden und Versöhnung eingesetzt haben. Als Beispiel könnte man Martin Luther King21, Desmund Tutur22 erwähnen. Die Menschen die für Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit ihr Leben riskieren. Sie sind Märtyrer.
,, Märtyrer, die für die Treue zur göttlichen Weisung, also der von Gott autorisierten freiheits- und friedenssichernden Tora, ihr Leben hingeben, sind bereits in der hebräischen Bibel bezeugt und haben in der Zeit der Christenverfolgung eine zentrale Bedeutung gewonnen.7 Märtyrer sind Zeugendes geistigen Widerstandes.23“ „ Das deutsche Martyrologium des 20 Jahrhunderts “ ist auch eine Dokumentation und ein Beweis für den christlichen Blutzeugen des 20 Jahrhunderts. Sie verzeichnet das Leben von 700 römisch-katholischen Glaubenzeugen. Insgesamt wurden 12692 Blutzeugen des 20. Jahrhunderts gemeldet.
1.4: Im Sinne von der deutschen Kultur
Nun muss diese Frage beantwortet werden, ob in der deutschen Literatur auch wie in der persischen solche Motive wie Helden zu finden sind? Wenn Ja, welche Eigenschaften hat diese Gattung? Für die Antwort auf diese Frage müssen wir bis in die zweite Hälfte des 12. Jh. zurückkehren. Wegen der Stadtgründungen und die Ausbereitung von Bildung und Wissenschaft ist damals neue gesellschaftliche Strukturen aufgebaut und deshalb fand die nichtadlige Gesellschaft auch einen Weg zur Literatur entweder als Schriftsteller oder als Publikum. In diesem Zeitraum sind drei Gattungen zu Stande gekommen: höfischer Roman, Heldenepos und Minnelyrik. Wir verzichten auf die erste und letzte Gattung und fragen wir uns nach Eigenschaften vom Heldenepos.
Das Heldenepos war von der heroischen Literatur beeindruckt und die Dichter sind unbekannt. Die Eigenschaften von Helden kamen von der Zeit der Völkerwandung. Hildebrandslied24 ist ein Werk von dieser Gattung. Dabei sind folgende Charakterzüge zu erkennen: Sippen und Gefolgschaftstreue, Tapferkeit und kriegerische Furchtlosigkeit und im Nibelungenlied25 handelt es sich um germanische Stoffe, spielmännische Abenteuerschilderungen und ritterlich-höfische Elemente, die mit einander kombiniert sind. Die meisten Heldenepos haben einen historischen Kern und sie haben unglückliches Ende. Zusammengefasst könnte man sagen, dass zum großen Epos gehört der Mythos, der eine umfassende, geordnete, aber irrationale Weltvorstellung schafft, mit menschlichen und übermenschlichen Wesen. Darin hat jeder seinen festen Ort und seine naturhaften Bindungen. Da die meisten Heldenepos in der Welt gleich sind, kann man von keinen Unterschieden sprechen wie zum Beispiel, dass die Autoren im persischen Heldenepos bekannt sind, was im Deutschen immer noch unklar geblieben ist und weil die Heldenepos von der Geschichte und der Kultur des Landes geprägt ist, könnte die Art von Tapferkeit, Abendteuer und Aufopferung verschieden sein. Dieser Vergleich könnte ein Beweis für diese Arbeit sein, dass solche Begriffe und Themen wie Helden und Aufopferung in den beiden Literaturen nicht neu sind, sondern ihre Wurzeln fast tausend Jahren alt sind.
In den beiden Religionen(Islam und Christentum) wurde auch Märtyrer und Aufopferungen gesehen und wie die Menschen in den beiden Religionen im Laufe der Geschichte sich dafür aufgeopfert haben. Mit diesem Unterschied, dass für den Christen solche Begriffe in der Geschichte geblieben sind, aber im Islam Märtyrer und Aufopferung ist ein fundamentaler Begriff und es wird immer noch verwendet.
➢ 2. Die Bedeutung und die Etymologie von Aufopferung
Nach der Bedeutung von Aufopferung in den beiden Sprachen wurde auch die gleichen Wörter, die in einem Zusammenhang in der Literatur vorkommen könnten, auch geschrieben worden sind. Im persischen wird Aufopferung /isār/ ausgesprochen und es ist ein arabisches Wort. Im Wörterbuch von Moin26 hat Aufopferung folgende Bedeutung:
,, schenken, Freigiebigkeit, jemand andere bevorzugen auf sich selbst, Selbstaufopferung.”
Aber in Dehkhoda27 wurde Aufopferung als „wählen“ definiert. Das heißt ,,Der Gewinn von den anderen Menschen vor eignen bevorzugen. Das ist der höchste Grad von Großzügigkeit” oder „jemand zum Erreichen des Gewinns und Abwehr vor den Schaden auf eignen bevorzugen. Das ist der Höchste Grad von der Bruderschaft.” Im Wörterbuch vom Sokhan28 wurde auch die gleiche Bedeutung für Aufopferung geschrieben. Aber das kann man auch dazu hinzufügen:
,, Verzichten auf das eignen Recht, damit die anderen ihr Recht bekommen können29.”
Das andere Wort, das auch immer in der persischen Sprache in dem Sinne große Bedeutung und Anwendungen in der Literatur, besonders in der Literatur von der Nachkriegszeit hat, ist das Wort Märtyrer, was in der persischen Sprache /šahid/ ausgesprochen wird. Sokhan und Dehkhoda haben genau gleiche Bedeutung für dieses Wort:
,, Jemand, der für eigene Ideologie(religiös oder Heimatliebe) stirbt.30”
Aufopferung und die Wörter, die im nahen Zusammenhang mit der stehen, haben in den deutschen Wörterbüchern, folgenden Bedeutungen:
„ Aufopferung f.: opferung, opfer; nomen actionis u. nomen acti, überwiegend bildl., meist i. s. v. aufgabe, verzicht, hingabe, entsagungen: 1493 als Abraham got gehorsam erschine in aufopferung seines suns Ysaac Schedel, weltchr. 22b.[…]31,,
,, Aufopfern vb.: mhd. Ûfopfern. Etwas(selten jmdn.), sich einer gottheit weihen. Stiften oder als opfer darbringen; über den religiösen Bereich hinaus erweitet etwas, sich für etwas hingeben, geläufig aufopfernd part.adj. hingebungsvoll, selbstlos: (M14.jh.) alle Lustigkeit die man in allen Übungen der Tugend und der Werke haben mag, das sol man alles in das fúr der mine werffen und opheren gotte wider uf, des es och ist TAULER 254 DTM. […]32”
,, Aufopferung: die; -, -en <Pl. selten>: das Aufopfern: die A. [des Lebens] für jmdn., etwas; für jmdn. mit A. (aufopfernd) sorgen.33”
,, aufopfern: <sw. V.; hat>: 1. (geh.) einem höheren Zweck opfern, hingeben: sein Leben für jmdn. a.; seine Existenz einer Idee a. 2. <a. + sich> sich ohne Rücksicht auf die eigene Person einsetzen: sich für die Familie, für eine Sache a.34 ”
,, aufopfern 〈V. tr.; hat; oft refl.〉 ohne Rücksicht auf sich selbst einsetzen ● sein Leben, seine Freizeit (für etwas od. jmdn.) ~; sie hat sich für die Pflege des Kranken aufgeopfert35”
Von der Bedeutung gesehen, musste auch wie in persischen die weiteren Wörter, die in der Kultur und auch in der Literatur mit der Aufopferung in Verbindung stehen, definiert werden.
,, Märtyrer, Martyrer[…] es ist die im 16. Jahrhundert(soweit nicht geradezu die griechische Form verwendet wird[…]) emporgekommene, die Gelehrsamkeit der damaligen Zeit wiederspiegelnde veränderte Schreibung und Form des seit alters her deutsch gewordneen marterer, mätrer, welches letztere sich erst in unsern tagen vor jedem ganz zurückzieht. In ältester Schreibung gewöhnlich martyrer: die 20. Tausend martyrer zu Nicomedia ABR. A S. CLARA Judas 2, 187[…]36”
,, Marterer, Märtyrer, Märtrer[…] 1) die angegebenen formen, die auf ahd. martirâri, materâri zurückgehen, im mhd. Als marterære, martrer, mertertære die gebräuchlichen sind und, wie sie ganz deutsches Gepräge zeigen, auch im sprachbewustsein nicht mehr als fremden ursprungs empfunden werden[…], haben Anwendung zum theil bis in unsere Zeit hinein erfahren[…]37”
„ Märtyrer: der, Blutzeuge, der sich für seinen Glauben opfert. Die christl. M. wurden seit dem 3.Jh. als Heilige und Fürsprecher verehrt. Martyrologium, das, in der kath. Kirche das nach den Kalendertagen gegliederte Verzeichnis der Märtyrer, Seligen und Heiligen mit beigefügten Lebensbeschreibungen. Martyrium, das, 1)schweres Leiden oder Tod um des Glaubens oder Überzeugung willen; 2) Grab oder Grabkirche eines christl. Märtyrer.38”
,, Märtyrer: der; -s, – [im 16. Jh. nach lat.-griech. Vorbild für mhd. (md.) merterere, mhd. marterære, marterer, ahd. martirari < kirchenlat. martyr < griech. mártyr = (Blut)zeuge]:
a) jmd., der um des christlichen Glaubens willen Verfolgungen, schweres körperliches Leid, den Tod auf sich nimmt: die frühchristlichen M.;
b) (bildungsspr.) jmd., der sich für seine Überzeugung opfert od. Verfolgungen auf sich nimmt: jmdn. zum M. machen.39”
Das Wort Blutzeuge wurde in allen Wörterbüchern ohne weitere Erklärungen Märtyrer definiert. Aber da unseres Forschungsfeld in dieser Arbeit Nachkriegszeitliteratur ist, musste auch dazu erklärt werden, dass dieser Begriff in der Zeit vom Nationalsozialismus eine besondere Bedeutung für sich gefunden. In dieser Zeit wurden die Menschen, die in der Bewegung von Nationalsozialismus getötet werden, als Blutzeuge genannt. Die 16 Teilnehmer des Hitler-Ludendorff-Putsches sind ein gutes Beispiel für diese propagandistische Verwendung von diesem Begriff. Diese Menschen wurden im November 1923 in München in einer Auseinandersetzung mit der Polizei getötet.
➢ 3. Die Rolle der Aufopferung im Krieg
Das Ergebnis von jedem Krieg ist Ruine, Zerstörung, Katastrophe und Kummer für Völker und die Schriftsteller von jedem Land haben sich bemüht, um diese Ereignisse vom Krieg in den verschiedenen Gattungen der Literatur aufzuzeichnen. Eine Haltung, die in dieser Zeit oft passiert wurde, ist auch das Thema meiner Arbeit: Aufopferung. Bis jetzt versuchte ich den Begriff Aufopferung in der deutschen und persischen Kultur von verschiedenen Ansichten zu definieren. Nun möchte ich die Faktoren, die die Erscheinung dieser Haltung ermöglichen, zu untersuchen.
Meiner Meinung nach gibt es Drei Faktoren, die zur Entstehung der Aufopferung in der Gesellschaft, eine wichtige Rolle spielen: 1. Führer 2. Heimatliebe 3. Glauben. Aber es könnte sein, dass in jedem Land große Unterschiede auch in diesen Faktoren gefunden werden. Die Eigenschaften von Führer sind nicht gleich und jeder Führer hat seine eigne Ziele und man kann auch nicht immer davon ausgehen, dass jedes Volk eine gleiche Heimatliebe zu ihrem Land hat. Dazu muss ich auch Glauben hinzufügen. Mit welchen Glauben bzw. Ideologien wurden diese Aufopferungen passiert? Und es ist auch sehr schwierig zu beweisen, ob diese Gefühle echt waren oder nicht?
Die Nachkriegszeitliteratur ist sowohl in Deutschland als auch im Iran von diesen Ereignissen geprägt. Man kann tausende Szenen in dieser Gattung finden, die nur diese Seite vom Krieg wiederspiegeln wollen. Viele Schriftsteller, die später die Trümmerliteratur geschrieben hatten, haben sogar diese grausame Momente von der Kindheit in sich Fotografiert und später wiedergegeben. Am 1959 hat Heinrich Böll in einer Schrift mit diesem Titel „über mich selbst” in paar Sätze so eine Erinnerung vom Krieg in der Kindheit geschildert:
,, Meine erste Erinnerung: Hindenburgs heimkehrende Armee, grau, ordentlich, trostlos zog sie mit Pferden und Kanonen an unserem Fenster vorüber; vom Arm meiner Mutter aus blickte ich auf die Straße, wo die endlosen Kolonnen auf die Rheinbrücken zumarschierten40”
In acht jährigen Krieg im Iran gibt es auch viele Testamente von den jungen Soldaten, die selbst solche Szene von Aufopferungen miterlebt haben und später wurde in der Nachkriegszeitliteratur ausführlich darüber gesprochen. In dieser Arbeit wird genauer dieses Thema bearbeiten.
3.1: Die Rolle eines Führers in Bezug auf die Aufopferung im Krieg
Wenn wir In der Nachkriegszeitliteratur von einem Führer sprechen, wird sofort an Hitler gedacht. Er war Vorsitzender der NSDAP41, als er am 30. Januar 1933 zum deutschen Reichskanzler ernannt wurde. Hitler hieß sich ab 1939 der Führer des Landes.
„ Die Wurzeln der Vorstellungen des Führers in Deutschland reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, zu den politischen Ideen und mythischen Visionen deutschen Führertums, die der romantisch-konservativen Strömung des Völkischnationalistischen Denken zu Eigen waren. Aber nach 1871 erhielt das Bestreben des neuen deutschen Staates, eine Nationalisierung der Massen zu erreichen. Sichtbare Zeichen dessen waren die Errichtung gigantischer Nationaldenkmäler am Ende des 19. Jahrhunderts.42 ”
Im 1920-1921 hat sich Hitler zum ersten Mal innerhalb der NSDAP Führer bezeichnet und nach dem er den Parteivorsitz übernahm, wurde dieser Begriff häufiger benutzt. Als Beispiel könnte man die Erklärung von Hermann Esser43 erwähnen, der den Hitler zum deutschen Mussolini genannt hat oder es wurde zum ersten Mal in einem Artikel vom völkischen Beobachter im Dezember 1922 geschrieben: ,,Hitler sei der Führer, auf den Deutschland wartete.” Langsam haben diese Verhalten und anerkennenden Wörter von den anderen Personen ein Gefühl in ihm erweckt, dass er der große Führer des Landes ist und es ist seine Pflicht, dass Deutschland aus dieser Situation zu retten. Josef Goebbels hat auch Hitler in der NSDAP- Partei sehr viel unterstützt.
Er hat ihm geglaubt und in seinem Huldigungsbrief schrieb er über den Führer des Landes und bezeichnete Hiller als der Befreier der Massen: ,, Wie ein Meteor stiegen Sie vor unseren staunen Blicken auf und taten Wunder der Klärung und des Glaubens in einer Welt der Skepsis und Verzweiflung44” Rudolf Hess45 hat auch die gleiche Rolle wie Josef Goebbels gespielt, damit das Bild des Führers in Deutschland ergänzt wird. Der Hitler könnte auch eigene Kräfte seiner Persönlichkeit mit der Rede zeigen. Hitler achtete sorgfältig auf Stil und Haltung während seiner Rede und anderer öffentlicher Auftritte. Und er war darauf bedacht, jede Andeutung menschlicher Fehler zu vermeiden. Als ein neues Parteimitglied zum erstem mal seine Rede gehört hat, beschrieb er ihn mit diesen Sätze: ,, Da gab es nur noch eine Sache Für mich, entweder mit Adolf Hitler zu gewinnen, oder für ihn zu sterben. Die Persönlichkeit des Führers hatte mich total in ihrem Bann.46” Die Begeisterung über den Führer und Besessenheit vom Hitler hat keine Grenze und Ende im Volk gehabt. Sogar der Führerkult hat Fanatikern für sich gefunden, dass sie Hitler so beschrieben haben:

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,, Hitler ist das A und O unserer Weltanschauung. Jedes nationalsozialistische Haus muss eine Stätte haben, wo der Führer uns greifbar nahe ist. An solcher Stätte müssen ihm gebefreudige Hände und Herzen täglich kleine Ehrungen in Form von Blumen und Ranken darbringen.47 ”
Seine Popularität war nicht nur unter Männer sehr groß, sogar die Frauen zeigten große Interesse für den Früher. Es wurde gesagt, dass Ehelosigkeit von ihm ein Grund für diese Beliebtheit sein könnte.
Hitler legte auch großen Wert auf sein Aussehen. Er wollte nicht gesehen werden, wenn er eine Brille trug, oder einen Sport oder eine andre Tätigkeit ausübt, bei der er nicht hervorragend und Gegenstand der Belustigung anstelle der Bewunderung sein könnte. Herr Naser Pouya hat eine weitere Eigenschaft der Persönlichkeit vom Hitler in seinem Buch mit dem Titel “ Entstehung des Faschismus48“, mit zwei Beispiele bewiesen:
,, Hitler war sehr tapfer und heldenmütig. Um seine eigne Meinung zu äußern und er stand immer fest zu seinem Entschluss. Er hatte zweimal im Ersten Weltkrieg als ein einfacher Soldat Zeichen der Tapferkeit bekommen und auch im 1923 hat er die Verantwortung für den Putsch in München vor dem Gericht übergenommen und er meinte dass, der Putsch eine Revolution gegen Verräter war. Hitler war bis Ende seines Lebens von seiner rassistischen Ideologie überzeugt.49”

Ein weiteres Element, das für Hitler sehr auf diesem Weg Hilfreich war, ist NS-Propaganda. Propaganda hat zwei Bedeutungen:
„ 1. systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen u. Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen: P. machen; eine breite P. [für etw.] entfalten.
2. (bes. Wirtsch.) Werbung, Reklame: er macht P. für sein Buch.50 ”
Der große Brockhaus hat folgende Definition für sie: ,, heute meist negativ besetzter Begriff für eine systemat. Verbreitung polit., weltanschaul. u. a. Ideen und Meinungen mit massiven (publizist.) Mitteln.51” Die nationalsozialistische Partei hat versucht, in den Zeitungen diese Theorie zu präsentieren, dass der Hitler kein normaler Reichskanzler ist, sondern etwas besonders und unwiederholbar ist und seine Nominierung ist ein großer Schritt in der Geschichte des Landes. Nach den Wahlen wurde jeden Tag der Hitler beliebter und berühmter und es zeigte dass, die NS-Propaganda funktioniert hatte. Ein guter Beweis dafür, die steigende Anzahl von den Personen, die in der Nationalsozialistische Partei als neue Mitglieder eingetreten haben und es wurde zum ersten Mal in allen Städte den Geburtstag vom Hitler gefeiert. Nur 6 Wochen nach der Wahl war Hitler nicht mehr Parteiführer, sondern ein Held, der Deutschland retten will.
Ein weiteres Element, das auch als Propaganda bezeichnet werden kann, ist der deutsche Gruß bzw. Heil Hitler. Jeder musste sich mit diesem Gruß ein Teil von der Partei zeigen. Die Zeitungen haben auch immer von den neuen Entwicklungen des Landes geredet und geschrieben und sie fanden den Hitler als der einzige Grund für alle diese Fortschritte. In dieser Zeit hat den Begriff Volkskanzler mit dem Führer ersetzt wurde und die nationalsozialistischen Pressen belobten die ganze Zeit die Leistungen des Führers. Das Ziel war deutlich: die Erweiterung der Beliebtheit vom Führer im Volk. So hat Hitler das Land und das Volk für 2 Sachen vorbereitet: 1. Hitler hat die Unterstützung des Volkes im Wahlkampf für sich gewonnen und 2. Er hat den Krieg mit der Zustimmung des Volkes den Krieg angefangen und die andere Länder angegriffen und wir werden sehen, wie die Menschen sich auf diesem Weg aufgeopfert haben und die Literatur ist davon geprägt worden.
Aber was die Menschen im Iran erlebt haben, ist eine andere Situation. Nach der Revolution von 1979 hat Saddam Hossein52 am 22. September 1980 den Iran angegriffen. In dieser Situation hat Imam Khomeini53 als Oberrichter des Landes keine andere Wahl gehabt, die Menschen um die Verteidigung des Landes aufzurufen. Imam Khomeini als der einzige und oberste religiöse Richter hat ein Fatwa54 für einen Dschihad angeordnet, damit der Feind den Iran nicht erobern könnte.
Da nach der islamischen Revolution die iranische Armee sehr jung und unorganisiert war, hat Imam Khomeini am 24.11.1978 in einer Rede einen Auftrag befehlen, dass eine Organisation unter dem Namen ,, Basisch 55” gegründet werden muss. Als Kern seiner Rede könnte man die folgenden Sätze für den Grundstein dieser Organisation auswählen: ,, Ein Land mit 20 millionen Jugendliche muss eine Armee mit 20 millionen Mitglieder haben. So ein Land könnte niemals einen Schaden zugefügt bekommen56.” Nach dieser Rede ist Basisch Organisation am 29.04.1980 im islamischen Parlament vom Iran mit drei Absätzen verabschiedet worden57. Die Mitgliederschaft von dieser Organisation war Freiwillig und die Soldaten vom Basisch waren aus verschiedenen Alter und verschieden Schichten der Gesellschaft. Hier muss erwähnt werden, dass die starke Persönlichkeit vom Imam Khomeini als Oberrichter des Landes ein fundamentaler Grund für die Freiwillige Einsätze von Menschen war (sowohl die junge Generation als auch die anderen Menschen). Ich habe selbst als ein Augenzeuge gesehen, wie die Menschen während der Rede vom Imam Khomeini fasziniert waren und sie seine Befehle als ein religiöser Führer akzeptiert haben. Die erfolgreiche Revolution im Jahr 1979 und der Krieg gegen Irak sind zwei große Beispiele, wie die Menschen im Land für seine Wörter waren.
Die Webseite von Jamaran58 hat in einem Zitat von Allameh Mohammad-Taqi Jafari59 die Eigenschaften von Imam khomeini so geschildert, dass ich hier zusammenfasse: Imam Khomeini hatte große Interesse an der Familie des islamischen Propheten Mohammed und besonders legte er viel Wert auf Imam Hossein, der sein Leben in einem Krieg für die Gerechtigkeit aufgeopfert hat. Ordnung spielte im Leben von Imam Khomeini eine wichtige Rolle und er hat immer wie die einfache Menschen ohne Luxus und Pracht gelebt, deshalb haben die Menschen im Iran ihm geglaubt und er hat das Herz des Volkes erobert. Tom Fenton hat im Oktober 1978 ein Interview mit Imam Khomeini in Frankreich geführt. Herr Fenton hat Imam Khomeini mit den folgenden Sätzen in einem Interview mit IRNA60 beschrieben: ,, seine Demut, einfaches Leben und charismatische Herrschaft und wirkungsvolle Persönlichkeit hat ihn zum göttlichsten Führer im zwanzigsten Jahrhundert gemacht. Ich habe im Oktober von 1978(einige Monaten vor der Revolution) ein Interview mit Imam khomeini in Paris geführt. Imam Khomeini ist ohne Zweifel einer der Einflussreichste Personen und Führer, die ich in meiner Karriere erlebt habe.61”
Imam Khomeini hat noch Vielmehr bei den Soldaten, die im Krieg für seinen Fetwa gekämpft haben, Bedeutung. Es wurde in den Meisten Bilder
vom Front gesehen, dass die Soldaten ein kleines Bild vom Imam auf dem Herz tragen und sie haben auf diese Frage: warum seid ihr hier? Haben sie geantwortet: weil Imam khomeini uns befehlt hat. Khalile Esfandiyarie hatte die Meinungen von 11 Märtyrern über Imam Khomeini geschrieben in einem Artikel geschrieben, davon habe ich 2 ausgewählt:
,, Reza Farahani: Reza liebte Imam Khomeini. Wenn er zum Krieg gehen wollte, hat die ganze Familie gesammelt und sagte: ich liebe Imam Khomeini und diese Liebe ist so sehr, dass ich mein Leben auf dem Weg des Islams aufopfern will. Weil ich bewusst den Imam Khomeini gewählt habe.
Mohammad Afshar Sadr: Als Mohammad einen Unfall hatte, träumte er im Krankenhaus vom Imam Khomeini und Imam hat ihm im Traum den Koran gegeben und sagte: du bist mein Soldat, steh auf. Ab diesem Moment hatte er mehr Interesse an dem Krieg. 62”
Wie bis jetzt gesehen wurde, war Imam ein großes Idol und auch eine geistliche Motivation für die iranische Soldaten und sie haben sich auf diesem Weg für Imam und das Volk aufgeopfert. Wir werden später diese Aufopferungen in der iranischen Literatur, die nach dem Krieg begonnen hat, behandeln.
3.2: Die Rolle der Heimatliebe in Bezug auf die Aufopferung
Heimatliebe ist eine von wichtigsten Gefühlen, die man im Krieg in einem Volk fühlen könnte. Die Heimatliebe könnte in dieser Situation eine Basis für viele Handlungen sein, die später mit Aufopferungen beendet werden. Die Menschen haben im Laufe der Geschichte die Grenzen ihres Landes gegen Angriffe von Feinden verteidigt. Viele Soldaten sind auf diesem Weg ums Leben gekommen, aber sie haben nicht zugelassen, die Heimat von einem Feind erobert zu werden. Diese Situation ist meistens für die Länder, die von einem anderen Land angegriffen werden. Aber man kann auch in Deutschland als ein Land, das den zweiten Weltkrieg angefangen hat, von solchen Gefühlen sprechen?
Ein Wichtiges Ziel vom NS-Regime war die Heimatliebe der Massen zu erwecken. Sie suggerierten, dass alle in Deutschland ein gemeinsames Ziel haben und das Volk muss unter dem Befehl des Führers sein, sogar auch die Kunst. In dieser Zeit ist die NS-Kunst zu Stande gekommen. Eine Kunst, die in allen Bereichen die Wünsche vom Regime als Vorbild hat. Nach der gewaltsamen Entfernung jüdischer, kommunistischer und unerwünschter Künstler aus öffentlichen Ämtern und der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz wurde bereits in den ersten Monaten nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten deutlich, dass die Vielfalt der Kunst und Kultur der Weimarer Republik unwiderruflich zu Ende war. Eine Kunstform, die NS-Regime als ein Mittel zum propagieren genutzt hat, war Filmproduktion. Diese bewegenden Bilder haben nur die nationalsozialistische Ideologie präsentiert und die Webseite von Filmportal hat das Ziel so beschreiben:
,,es handelte um unterschiedlich angelegte, schrittweise Versuche, das Führerprinzip und die “Rassenlehre”, den Mythos von Blut und Boden, den Kult der Volksgemeinschaft, spezifische Feindbilder und Themen wie Krieg, Heimatliebe und Nation populär zu machen und eindeutig zu besetzen.63”
Als Beispiel könnte man die folgenden Filme, die in dieser Zeit gedreht wurde, erwähnen:
1. Triumph des Willens ist ein NS-Propagandafilm über den Reichsparteitag der NSDAP 1934 in Nürnberg von der Regisseurin Leni Riefenstahl.
2. Kolberg ist ein Film vom Regisseur Veit Harlan, der am 30. Januar 1945 aufgeführt wurde.
3. Jud Süss ist ein Film von Veit Harlan aus dem Jahr 1940.
Aber mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Filmproduktionen stärker und gezielter seine Rolle in der Politik gespielt. Das heißt, dass die NS-Propaganda allen seinen Kräfte eingesetzt, damit das Volk sich ein Teil von diesem Prozess fand und jeder Erfolg gehörte nicht nur zu den Nationalsozialisten, sondern zu den ganzen Deutschen. Da Deutschland selbst den Krieg angefangen hat, blieb keine andere Wahl mit solchen Mitteln das Volk zu motivieren und die Heimatliebe trotz alle Schmerzen und Zerstörungen, die Deutschland bzw. NS-Truppen verursachten, lebendig zu halten und diese Liebe wird als eine Basis für die Aufopferung in diesem Zeitraum sein. Das deutsche Volk hat mit dieser Propaganda geglaubt, dass für die Heimatliebe die grauen Zeiten durchhalten mussten und sie schickten eigene Kinder zu den Fronten des Kriegs, damit das Vaterland erfolgreich bleibt. “Feuertaufe”, “Kampfgeschwader Lützow” und “Stukas” sind die guten Beispielfilme von dieser Zeit. Adolf Hitler hat in seinem Buch “Mein Kampf64” indirekt das Ziel und Wirkungsweise solche Aktionen beschrieben: ,,die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologisch richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse finden. ” Die Hauptthemen von den Filmen dieser Zeit sind wie Kameradschaft, Gehorsam, Pflicht, Kampfesmut und Heldentod fürs Vaterland. Es wird nochmal gesehen, dass Heimatliebe und Vaterland ein volles Gewicht im Nationalsozialismus besitzt. Sie waren der Meinung, dass die suggerierende Heimatliebe eine einflussreiche Motivation sein könnte, damit das Volk voll und ganz auf der Bühne der Politik für Nationalsozialismus bleibt und so wurde präsentiert, dass die deutschen Soldaten nicht nur für die Ideologie, sondern auch für die Heimatliebe und Vaterland sich aufopfern. Aber es wurde nicht nur die Filmproduktion für politische Ziele ausgenutzt, sondern es ist die NS-Literatur in dieser Zeit zustande gekommen. Als ein weiterer Schritt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30 Januar 1933 wurde Journalisten, Schriftsteller und Intellektuellen und Schriftsteller unter Druck gesetzt und verhaftet. Aber ein großer Teil von denen wurde ins Ausland getrieben. So ist die Verbindung zwischen Intellektuellen und das Volk abgebrochen und die Nationalsozialisten schufen die beste Möglichkeit für sich, um eigene Ideologie zu diktieren. Am 10. Mail 1933 wurden die meisten Werken von den Schriftstellern und Journalisten verbrannt. Alfred Kantorowicz65 hatte diese Zeit des Landes mit den folgenden Sätzen beschrieben:

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