Im Allgemeinen zeigen die Symbole auf:
a.Die Dinge
b.Objektive Konzepte
Womöglich gibt es beim Verständnis des Konzepts “Symbol” kulturelles Unertscheide. Zunächst kann man keine sichtbare und direkte Relation erkennen, z.B. der Apfel als ein Symbol, kann ein Kennzeichen von “Liebe” oder “Freundschaft” sein, und das ist keine direkte Bedeutung; oder die Farbe “gelb” ist in einigen Kulturen das Zeichen von “Hass” und in Europa aber das Kennzeichen von “Frau”.
Auf zwei Wegen kann man das Symbol in der literarischen Werken suchen. Die erste Kategorie sind die allgemeinen Symbole, die vielen bekannt sind, wie “Reise von niedriger Welt” und die zweite Kategorie sind die privaten und persönlichen Symbole, die persönlich interpretiert werden. z.B. “Trunkenheit” hat für einen(Dichter) die Bedeutung “Wahrhaftigkeit” und “Richtigkeit”, für anderen Wiederum “Unverstand” und “Unmoral”.
1.3.3. Der Unterschied zwischen “Zeichen” und “Symbol”
Ein Symbol bedeutet eine Marke, ein Zeichen und eine Wirkung. Es kann entweder ein lebloser Ding oder ein Lebewesen sein, das sich selbst (seine Existenz) oder die verborgenen Konzepte dahinter verkörpert.
Selbst wenn “Symbol” auch “Zeichen” bedeutet, liegt der Unterschied darin, dass Zeichen als ein einfacher, einheitlicher Begriff, wie “Verkehrszeichen” oder “Informationsschild”, verstanden wird.
Derartige Zeichen bedürfen keine Erklärungen und Texte, da sie ausreichende Informationen beeinhalten. Daher ist das Zeichen im Sinne der Übertragung selbstständig. Dennoch kann die Bedeutung des Symbols und ihre Art nur durch seine Umgebung oder Kontext verstanden werden.
In der Literatur gilt das Symbol als ein Trick der Illustration. Literarische Symbole sind keine Immitationen von anderen Zweigen kopierte Inhalte. Die basieren vielmehr auf geistige Kreativität eines Poets oder eines Autors. Selbst wenn sie von anderswo übernommen wurden, sich unter neuen Vorraussetzungen, übernehmen eine neue Rolle und bekommt eine neue Form.(Vgl.www.Sosu.blogfa/page/namad.asp: 20.8.2013,11:30)

1.4. Anzeichen der Wissenschaft “Semiotik” in der Literatur
Die Erscheinung der Semiotik in der Literatur wird in den Gedichten Rilkes deutlich, die als “Dinggedicht” bezeichnet werden.
1.4.1. Geschichte
Das Dinggedicht ist seit zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts ausgeprägt. Der Begriff “Dinggedicht” wurde 1926 von dem Germanisten “Kurt Oppert” geprägt.( Vgl. de.Wikipedia.org/wiki/Dinggedicht: 12.6.2013, 13:00)
1.4.2. Definition des Dinnggedicht
Es ist ein Gedichtstyp, in dem ein Gegendstand oder Lebewesen objektiviert erfasst und beschreiben wird. Das Gedicht druckt sich so aus, als spräche es über sich selbst. Beim Dinggedicht wird eine Sache symbolisch ausgedrückt. Eine der wichtigsten Vertreter des Dinggedichts ist “Rainer Maria Rilke”. Aus seinem malerischen und plastischen Sehen formt Rilke seinen eigenen und unverwechselbaren Stil. In diesen Gedichten wird die Welt “geschaut” und mit den Wörtern “gemalt”.(Vgl. Hippe, R.: 1983: 27)
Die markanten Ding-Gedichte von Rilke sind: ” Der Panter” , “Die Flamingos” “Der Engel” usw.
„Vor allem ist “Das Stundenbuch” der Versuch, sich von der reinen “Stimmungslyrik” zu lösen und eine neue Art der Lyrik zu erschaffen, die späte von der Wissenschaft als “Dinggedicht” bezeichnet wird und in der Sammlung “Neue Gedichte”(1907/1908) entstanden ihren Höhepunkt findet.“(www.Hausarbeiten.de/Fächer/Vorschau/104037.html, 11.10.2013, 4:46)
Obwohl “Das Stundenbuch” vor Dinggedichte verfasst wurde und zu den Gebetsbücher zählt, fühlt man sich in diesen Versen auch Symbole und Zeichen von Dinggedichtlichen.
2. Rainer Maria Rilke

2. Rainer Maria Rilke
Rilke zählt zu den wichtigsten Vertreter des Dinggedichts. Die Lyrik des 20. Jahrhunderts bis jetzt durch sein mächtiges Talent beeinflusst. Die Kraft und Musik seiner Sprache waren exklusiv und für fast alle modernen Lyriker als ein Vorbild. Er war nicht nur ein Meister der Sprache, sondern er verstand es auch wie kaum ein anderer, uns das innerste Wesen der lebenden und toten Natur zu offenbaren. In seinen Gedichten spürt man das Geheimnis, das in den Dingen steckt, er war in der Lage, den Blick dafür zu öffnen.
2.1. Biografische Skizze
Am 4.Dezember 1875 wurde Rene Karl Wilhelm Maria Rilke in Prag, wo als „Drehschreibe Europas“ bekannt war, geboren. Als Kind hat er ein unruhiges Leben erlebt. Seine Mutter, Sophie, die aus einer wohlhabenden Familie stammte, konnte nicht seinen Vater, der beruflich gescheitert war, aushalten und die Familie brach sehr früh ab. Die Eltern waren mit ihrer Trennung ein schlechtes Vorbild für ihn und sein zukunftiges Eheleben.
Bevor Rene zur Welt kam, hatten im Vorjahr die Eltern eine kleine Tochter verloren und unter Einfluss seiner Mutter, musste er die Rolle seiner verstorbenen Schwester spielen. In den ersten sechs Jahren wurde er wie ein Mädchen erzogen. Früheste Kinderbilder zeigen ihn fast mädchenhaft und nach Einfluss des Vaters musste er 1886 dir Militärrealschule besuchen. Der Widerspruch in Rilkes Erziehung belastet seine Persönlichkeit nachhaltig. Die Militärerfahrung war für den zarten Knaben schädlich.
Er wollte gar nicht in der Millitärschule bleiben und brach wegen einer Krankheit glücklicherweise seine Ausbildung in Militärschule ab. Danach besuchte er verschiedene Schulen und bekam von 1892 bis 1895 Privatunterricht. Nach dem Abitur begann er gleichzeitig Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie zu studieren, änderte aber 1896 seine Fachrichtung zur Rechtwissenschaft.
Seine Lebenskreise teilten sich in drei wichtigen Perioden.(Vgl. Hippe, R.:1983: 7f.)
2.2. Drei Perioden des Lebens
2.2.1. Die erste Periode von 1897 bis 1902:
In 1897 lernte Rilke die Literatin Lou Andreas-Salome kennen. Sie war die Freundin von Paul Rees und Friedrich Nietzsche.
Die Bekanntschaft hatte einen tiefen Einfluss auf Rilkes Arbeiten und die Beziehung zwischen Rlike und die Literatin hielt bis Rilkes Lebensende. Sie blieb seine wichtige Beraterin und änderte seinen Namen zu Rainer, den sie für eine männlicher Schriftsteller besser fand.
Lou Andreas-Salome lernte Psychologie bei Sigmond Freud und diese Wissenschaft, die sie sich angeeignet hatte, hat eine erhebliche Rolle im Rilkes Leben gespielt.
Freud berichtet, „das sie dem großen, im Leben ziemlich hilflosen Dichter Rainer Maria Rilke zugleich Muse und sorgsame Mutter gewesen war“
(Sigmond Freuds Gedankenworte zum Tode Lou Andreas- Salomes: 1937: 39).
In der Jahren 1899 und 1900 unternahm Rilke zwei Russlandsreisen, die der erste Höhepunkt in seinem dichterischen Leben waren. In erster Aufenthalt in Russland, traf er den großen russischen Dichter “Leo Tolstoi”. Auch das schlichtes Leben in der Landschaft und die tiefe Geläubigkeit des russischen Menschens ließen ihn zum religiösen Volkes reifen und ein frömmiges Leben zu erfahren.
Anfang 1898 lernte Rilke den Maler Heinrich Vogeler kennen und folgte seiner Einladung nach Worpswede.
Er hat eine Zeitlang in einer Malerkolonie bei Bremen verbracht. Dort lernte er berühmte Künstler wie Clara Westhoff, Paula Becker, Otto Modersohn und anderen kennen. 1901 heirateten Clara Westhoff und Rilke und am 12.12.1901 kam Ruth Rilke zur Welt. Belastet durch das Bild der erfolglosen Ehe der Eltern, konnte seine Ehe mit Clara nicht bestehen und sie haben sich getrennt.
2.2.2. Die mittlere Periode von 1902 bis 1910:
Im Sommer 1902 reiste Rilke nach Paris um eine Monografie über den Bildhauer Auguste Rodin zu schreiben.
Jahrelang blieb er ein Freund und Privatsekretär des großen französischen Bildhauers. Die Begegnung mit Rodin und Paris(1902/03) änderte seines ästetischen Bewußtseins. Seiner poetischen Produktion nach dem längeren Aufenthalt bei Rodin(1905/06), begründete eine schwere furchtbare Schaffensperiode. Die schöpferische Ergebnisse dieser Jahren, die er in Paris verbrachtet hat, waren neue Gedichte(1907/08). Der Typus des Gedichte heißt “Dinggedicht”. In diesen Gedichte hat er seiner Stil kreativ und innoativ geändert.(Vgl. Hippe, R: 1983: 6f.)
Danach begann er, die beobachtbare Ergebnisse, die er selbst im Großstadt Paris erfahren hatte, in seinem einzigen Roman “Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge” zu gestalten.(Vgl. Killy, W./Vierhaus, R.:1999: 21)
Die wichtigste Werke der pariser Zeit waren:
– Neuen Gedichte (1907)
– Der neuen Gedichte anderer Teil (1908)
– Die Requiem-Gedichte (1909)
Der 1904 begonnene Roman wurde im 1910 vollendet geworden. Dann begann eine tiefe Schaffenskrise, die zwölf Jahre gedauert hat. In diesem Zeit hat er literarische Werke aus dem Französischen übersetzt und beschäftigte sich auch mit dem Werk Geothes und Shakespeares. Im 1912 begann er die “Duineser Elegien” zu schreiben.
1912 kommt “Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke” , die eine innovativ in der lyrischen Erzählung war.
Rilke verbrachtete den großen Teil der Kriegszeit in München.
2.2.3. Die späte Zeit von 1919 bis 1926:
1919 reiste Rilke in die Schweiz. Sein endgültiger Wohnort war im Kanton Wallis.
In dieser Zeit vollendete er im 1922 “Die Duineser Elegien”. Dann entstanden die Teile des Gedichtszyklus “Sonette an Orpheus”, die zu den Höhepunkten des Rilkeswerks zählten.
1923 erkrankte Rilke an Leukämie. In den letzten Jahren davor entstanden zahlreiche Einzelgeschichten und ausgedehntes lyrisches Werk in französische Sprache.
Abschließend starb der Dichter am 29.December 1926 und ist auf dem Bergfriedhof im Wallis beigesetzt worden.(Vgl.www.wiki.de/Rainer-Maria-Rilke: 12.12.2013:10:00)
Auf seinem Grabstein steht die Spruch, die er selbt ausgewählt hatte:
„Rose oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes schlaf zu sein unter soviel Liedern.“
2.3. Die Höhepunkte der Arbeitsperioden
a. Die Frühwerks Rilkes
“Das Stundenbuch”, die nach traditionellen Gebetsbüchern des mittelalters bennant ist, bildet den Höhepunkt dieser Zeit.
b. Die mittlere phase
Aus den Werken, die zur mittleren Phasen gehörte, sind vor allem die neuen Gedichte und sein einziger Roman wichtig. Er hat in diesen Werken eine symbolische Spieglung des Inneren in erlebten Dingen dargestellt. So entstehen seine “Dinggedichte”, die den literarischen Symbolismus weiterentwickeln.
c. Die Späte Phase
Die Gedichte der letzten Phase zerfallen in verschiedene Teile: Landschaftsgedichte, oft lakonisch-pointierte Natur, heiter entspannte usw.
3. Das Stundenbuch
3. Das Stundenbuch
„Das eigene Ich und die mögliche Existenz Gottes in Worte zu
fassen und begreifbar zu machen, ist das großeThema der
Literatur um 1900. Aus den Anbettung Gottes in den Stunden-
Büchern des Mittelalters wird bei Rilke die Suche nach Gott und der
Eigenen Identität. Sein wichtigstes Frühwerk entstand vor dem
Hintergrund seiner Erfahrungen in der Großstadt Paris.″Das
Stundenbuch″ , erschienen 1905, geliebt wegen der Musikalität
seiner Verse, kritisiert wegen verklärenden Wirklichkeitssicht, ist
Eines der bedeutendsten lyrischen Werke der Moderne“(Das
Stundenbuch, Anakonda, 2007, Auf der Abdeckung).
Das Stundenbuch gestaltet gleichzeitig den Höhe- und den Schlusspunkt Rilkes Frühwerks. In diesem Buch werde alle sonst vereinzelten Motive und Gedankengänge unter einer großen zyklischen Werkidee zusammengefasst. Das gesamte Buch bringt immer wieder seines Gottesverständnis zum Ausdruck. Dieses Buch stellt die wesentlichen Erfahrungen und Erkenntnisse des jungen Dichters dar. Rilkes eigene grundsätzliche Meinung über den Begriff “Leben” hat sich auch trotz aller kunstlerische Vervollkommung im Laufe seiner Entwicklung nie verändert.
Das Buch setzt sich aus drei Teilen(Büchern) zusammen, die vom 20.September bis 14.Oktober 1899 in Berlin, vom 18. Bis 25.September 1901 in Worpswede und vom 13. Bis 20.April 1903 in Viareggio im Jahre 1905 zeitgleich veröffentlich wurden.
„Der Titel “Das Stundenbuch” erinnert an die seit dem 15.Jahrhundert verarbeiteten Gebetsbücher, in denen Nicht nur Bußpsalmen und die Anfänge der Evangelien enthalten waren, sondern auch einzelne, an bestimmte Tageszeiten bzw.Stunden gebundene Gebete“.(www.xlibris.de/rilke/biografie:2013,11:10)

Die drei Teilen bezeichnen als: vom mönschichen Leben, von der Pilgerschaft, von der Armut und vom Tode.
Der erste Teil hat eine Gebetstone und beschreibt die Gebete eines Pristers. Zwei anderen Teilen stellen die Auswirkung der Akzeptanz von Rilke in Italien und der Stadt Paris dar.
Das Stundenbuch ist ebenfalls viel durch Nietzsches Philosophie und seine Lebensanalyse geprägt.
Rilke zeigt mit Erschöpfung eine unendliche Dialog zwischen ihm und Gott, seine innere Turbulenz.
Jede Strophe des Gedichts in seinem Buch ist anders als die Darauffolgende, womit er die Dynamik der logischen Sprache zeigt. So manch ein Gedicht beeinhaltet starke Kritik. Er widmet sich in seinem Gedichte die ästetischen Dimensionen des Armuts. Dieses Buch entspricht auch mit Rilkes tiefen Einsicht zur Gegenstände und Dinge. Er ist so in seinem Begriff versenkt, dass er alles im Gestalt des Dinges sieht.(Vgl. Hippe, R.: 1983: 14)
Die Zeit hat eine tiefere Bedeutung bzw. es gibt keine besondere oder begrenzende Zeitabschnitte, Manchmal bedeutet “Gegenwart” nicht nur heute, sondern auch die “Vergangenheit” und die “Zukunft”.
Das Stundenbuch hat eine melodische und fließende Sprache. Dieses Buch ist voller Symbole mit abstrakten Bedeutungen, die für den normalen Betrachter und Leser schwer verständlich sind, aber durch das Entschlüsseln der Symbole leicht begreflich weden, wodurch die Bedeutung des Gedichts vorschein kommt.
Der Überblick des Ersten Buches
Das 1899 begonnene “Das Buch von mönchischen Leben” fasst in 67 Gedichten die Erfahrung von Rilke erster Russlandsreise zusammen und beschäftigt sich intensiv mit seinen persönlichen, sehr intensiven Gotteserfahrungen und -empindungen.

4. Entdeckung der Symbole im Gedichte Teil1(Vom Gedicht1 bis Gedicht 20)
1
DDa neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag1:
mir zittern die Sinne2. Ich fühle: ich kann

und ich fasse den plastischen Tag3.
Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif4, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.
Nichts ist mir zu klein, und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los …
1- ,,Der klare Schlag“ bedeutet der genaue und bestimmte Zeit und ,,Metallenem Schlag“ verweist auf einem Uhrschlag(Zeit), der unveränderlich ist und bleibt. Vielleicht möchte der Dichter damit die Momenten des Todes beschreiben. Beide dienen als “Adjektivische Metapher”.
2- ,,Mir zittern die Sinne“ weist auf die Sorge hin, mit der der Mönch beschäftigt ist. Das zittern dient hier als eine poetische Metapher.
3- ,,Der plastischen Tag“ weist auf einen wahren Tag hin, in dem man schon gelebt hat und jedem es fassbar scheint. Plastisch gilt hier als eine adjektivische Metapher.
4- ,,Reifung der Blicke“ besteht aus verschiedenen Sinnenbereichen, die miteinander vermischt worden sind. Das ist eine Art von Metapher, die “Synästhesie” heißt.(s. S. 74)
An den Reifungsjahren entwickelt die Denkweise des Menschen und dadurch auch die Charakter.
2
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen1,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm2,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang3.
1- ,,Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ besteht aus dem reifenden, dynamischen Leben, in dem man lebt, d.h. das Leben ist nicht stabil und es ändert sich immer. Hier ist Hyperbel an Vergleichen verwendet. Hyperbel bedeutet “starke Übertreibung”.
2- Hier wurde “Gott” als ein uralten Turm bezeichnet. Dieser Vergleich basiert auf der Geschichte von “Babelturm”. Das Turmbau war ein Versuch um Menschheit mit dem Gott gleichzumachen. Wegen dieser Selbstüberhebung straft Gott die Völker und verwirrt Gott ihre Sprache und zerstreut sie über die ganze Erde.(Vgl.wikipedia.de/Babelturm: 11.30.2013,10:55). Uralter Turm ist ein Archetyp, mit Hinweisen auf Mythologischen Geschichten(mythische Metapher).
3- Hier hat der Dichter erwähnt, dass ungedachtet dessen was ich(als ein Mönch) bin, eine “Falke”, ein “Sturm” oder ein “Großer Gesang”, die alle Symbole für “Ehrgeiz”, “Macht”, “zerstörend” und “Wirksamkeit” sind, werde ich dich anbeten und an jeder Stelle und in jeder Situation glaube ich an “Gott”. Diese personifizierende Allegorie ist eine Art von figuratives Gleichnis sowie reich beeinflusst durch gewöhnlichen bekannten Symbolen.
3
Ich habe viele Brüder in Sutanen

im Süden, wo in Klöstern Lorbeer steht.

Ich weiß, wie menschlich sie Madonnen planen,

und träume oft von jungen Tizianen,
durch die der Gott in Gluten geht.
Doch wie ich mich auch in mich selber neige:
mein Gott ist dunkel 1und wie ein Gewebe
von hundert Wurzeln1, welche schweigsam trinken1.
Nur, daß ich mich aus seiner Wärme hebe,
mehr weiß ich nicht, weil alle meine Zweige
tief unten ruhn und nur im Winde winken2.
Alle Symbole in diesem Vers zeigen Gottes Macht, die der ganzen Welt beherrscht und verschiedene Aspekten unseres Lebens umfasst. Seine Macht spielt große Rolle auf der Welt. Eine Welt, von der uns nur eine geringe Menge an Wissen und Weisheit zur Verfügung steht.
Gott wurde hier mit einem Baum mit vielen Wurzeln, die ineinander greifen, vergleichen und die Menschen wurden als Zweige bezeichnet, die wegen den Wurzeln(Gott) ruhen und nur in Wind (Schwirigkeiten und Probleme im Leben) ihre Ruhe verlassen und in Bewegung kommen. Die klare Metapher von der Schwierigkeiten ist der Wind. Diese Metaphersorte ist Substantivmetapher.
1- „Dunkel“ ist ein ungewöhnliche Attribution für Gott. Ebenso ist „ein Gewebe von hundert Wurzeln, welche schweigsam trinken“ auch ein unnormaler Vergleich mit dem Gott.(poetische Metapher)
2- Der Mönch(lyrisches Ich) hat sich selbst auch mit der Zweige des Baumes(Gott) vergleichen.Tatsächlich ist “Die Zweige des gottlichen Baumes” eine Metapher für den Mönch oder allgemein die Menschen. Diese implizite Metapher ist mit der Personifikation in der deutschen Sprache und Literatur gleichzusetzen.(s. S. 39)
4
Wir dürfen dich nicht eigenmächtig malen1,

du Dämmernde, aus der der Morgen stieg2.

Wir holen aus den alten Farbenschalen3

die gleichen Striche und die gleichen Strahlen,
mit denen dich der Heilige verschwieg.
Wir bauen Bilder vor dir auf wie Wände;
so daß schon tausend Mauern um dich stehn4.
Denn dich verhüllen unsre frommen Hände5,
sooft dich unsre Herzen offen sehn.
1- ,,Dich eigenmächtig malen“ bedeutet hier dich nach unsere Meinung verstehen, glauben und interpretieren.
2- ,,Du dämmernde, aus der der Morgen stieg“, beruhrt auf dem Gott als der Quelle aller Wesen und alles basiert auf dem Gott und seine Existenz bzw. “Gott” ist der Herkunft aller Wesens.
3- “Alten Farbenschalen”weist auf das Wissen hin, die man vom Gott im Laufe der Zeit bekommt. Es zeigt eine adjektivische Metapher.
4- Diese Phrase besteht aus der Meinung, dass jeder eine besondere Darstellung von Gott hat. Die Illustrationen von Gott bei Menschen sind so unterschiedlich. Jeder Mensch verhert Gott nach seinem Können und seiner Fähigkeit.
5- “Frommen Hände” bedeutet die Gebete der gottgläubigen Menschen. Frommen Hände ist hier eine Adjektivmetapher und Frommen ist ein ungewöhnliches Attribut für die Hände und weist auf den gottgläubigen Menschen hin.
5
Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden,

in welchen meine Sinne sich vertiefen1;

in ihnen hab ich, wie in alten Briefen2,

mein täglich Leben schon gelebt gefunden
und wie Legende weit und überwunden3.
Aus ihnen kommt mir Wissen, daß ich Raum
zu einem zweiten zeitlos breiten Leben4 habe.
Und manchmal bin ich wie der Baum,
der, reif und rauschend5, über einem Grabe
den Traum erfüllt, den der vergangne Knabe
(um den sich seine warmen Wurzeln drängen)
verlor in Traurigkeiten und Gesängen.
1- Diese Phrase beruhrt auf den Stunden, in denen der Mönch meditiert und in diesen Momenten, über sich, seine Entstehung und sein Schöpfer tief nachdenkt. Der Vergleich kommt als Genitivkonstruktion vor.
2- „Die alten Briefen“ bedeutet hier die Vergangenheit, in der sich erinnert und vor seinem Augen steht. Es gilt als eine Poetische Metapher.
3- Hier hat der Schriftsteller sein Wesen mit der Legende, die unwirklich ist und eine gutes Ende, vergleichen d.h. die Menschen leben, um vollendet zu sein.
4- „Zeitlos breiten Leben“ beruhrt das Leben nach dem Tot hin, dem unendlich und dauerhaft scheint, ohne Zeit- und Ortbegrenzung.
5- Hier zeigt der Dichter in einem Vergleich zwischen sich selbst und einem Baum, der unterstützt, dessen Charakter vollended ist, die eigene Reife, wie er in seinen Kindheitsträumen sein wollte. Den ganzen Paragraph kann man als “Text Metapher” bezeichnen.
6
Du, Nachbar Gott1, wenn ich dich manches Mal

in langer Nacht mit hartem Klopfen störe2, –

so ists, weil ich dich selten atmen höre3

und weiß: Du bist allein im Saal.
Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem Tasten einen Trank zu reichen:
ich horche immer. Gib ein kleines Zeichen.
Ich bin ganz nah.
Nur eine schmale Wand4 ist zwischen uns,
durch Zufall; denn es könnte sein:
ein Rufen deines oder meines Munds5 –
und sie bricht ein
ganz ohne Lärm und Laut.
Aus deinen Bildern ist sie aufgebaut.
Und deine Bilder stehn vor dir wie Namen6.
Und wenn einmal das Licht in mir entbrennt,
mit welchem meine Tiefe dich erkennt,
vergeudet sichs als Glanz auf ihren Rahmen.
Und meine Sinne, welche schnell erlahmen7,
sind ohne Heimat und von dir getrennt.
Den ganzen Vers ist reich von den Symbolen, die als “Text Metapher” bezeichnet werden. Sie verdeutlichen, dass Rilke alles wie Dinge sieht, die er miteinander vergleicht.
1- Gott wurde hier als “Nachbar” bezeichnet. Das heißt, dass Gott immer an der Seite der Menschen steht. “Nachbar” dient hier als “Substantivmetapher”.
2- ,,Ich störe dich mit hartem Klopfen“ verweist auf diese Wahrheit, dass man dem Gott abhängig ist und in jeder Zeit braucht, um ihn zu fühlen und seine Existenz zu spüren. “Harten Klopfen” zeigt hier eine Adjektivische Metapher und den ganzen Satz weist auf eine Privatmetapher hin.
3- Das heißt: „Ich(der Mönch) fühle deine Zeichen bei mir nicht und ich denke, dass du entfernt von mir bist. Du (Gott) hast mich außer Acht gelassen“. Hier wurde “Gott” mit menschlichen Attributen versehen.(Personifikation)
4- ,,Eine schmale Wand ist zwischen uns“ bedeutet, dass Mensch und Gott sehr nah zueinander sind und es nur eine kleine Entfernung dazwischen gibt, die durch Gebet zerstört wird. „Eine Schmale Wand“ ist eine Adjektivmetapher und den ganzen Satz Kann als “Phrasemetapher” betracht werden.
5- „Ein Rufen deines oder meines Munds-“, stellt der Dichter als “sich selbst” und “Gott” wie zwei Personen voreinander dar, die einander rufen d.h. Rilke hat Gott als ein Mensch bezeichnet und solche Metapher nennt man “Personifikation”. Wenn der Mensch und Gott einander erinnern und rufen, dann wird die Entfernung zwischen ihnen vernichtet und der Mensch nähert sich dem Gott.
6- „Deine Bilder stehn vor dir wie Namen“ wird als Satzmetapher bezeichnet und bedeutet, dass die unterschiedlichen Vorstellungen vom Gott im menschlichen Gedanken, wie seine Kennzeichen sind.
7- Wenn ich von Gott entfernt bin, dann meine Sinne werden unfähig, wie ein heimatloser Mensch. Die Sinne des Mönchs wurde mit menschliche Attributen versehen(Personifizieren).
7
Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte1 und das nachbarliche Lachen2,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen3,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen –:
Dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand4 dich denken
und dich besitzen (nur ein Lächeln lang),
um dich an alles Leben zu verschenken5
wie einen Dank.

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1- Der dichter meinte: „Würden mich die weltliche Beschäftigungen und Begebenheiten los lassen, dann komme ich(der Mönch) zu dir(Gott) und gebe meine Aufmerksamkeit auf der Gottes reine Existenz.“
2- „Nachbarliche Lachen“ ist eine Metapher von der Weltlichen Störungen und Beschäftigungen. Die kann man als Adjektivmetapher bezeichnen.
3- Wenn sich meine weltliche Neigungen beruhigen, dann kann der Mensch, den Gott wieder erkennen. Das Geräusch ist hier eine Substantivmetapher von weltlichen Neigungen.
4- Das lyrischen Ich(Mönch) möchtet “Gott” mit seinen mächtigen Gedanken fühlen. Sie wird einen Teil seines Wesens und wird sich vollenden. Gott wird als ein Ding bezeichnet, der Rand hat. Es entspricht mit Rilkes tiefen Einsicht zur Gegenstände und Dinge. Deshalb ist es eine Poetische Metapher.
5- Der Mönch erwöhnt: „Ich möchte zum Dank und Würdigung des Gottes sterben und meine Leben ihm schenken.“

8
Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht.

Man fühlt den Wind1 von einem großen Blatt,

das Gott und du und ich beschrieben hat

und das sich hoch in fremden Händen dreht.
Man fühlt den Glanz von einer neuen Seite2,
auf der noch alles werden kann.
Die stillen Kräfte prüfen ihre Breite
und sehn einander dunkel an3.
1- Jedes Wesen in der Welt ist ein Zeichen, das der Meister der Schöpfung (Gott) beschreibt. Z.B. zeigt die Bewegung eines Blattes der Ursache. Nichts auf der Welt geschieht zufällig, der Grund aller Geschehnisse ist Gott. Der “Wind” ist hier die poetische Metapher.
2- Wünsche gehen in Erfüllung, wenn man sie nicht erwartet und die Hoffnung erscheint, wenn man sie nicht vermutet. Das ist poetisch-rhetorische Auschmückung der Rede oder bildhafte Poetisierung.
3- Hier besteht die Metapher aus einer wortgruppe mit einem Verb als Kern. “Ansehen” ist die Verbmetapher. Die stillen Kräfte wurden hier auch Personifizieren. Diese Metapher heißt “Personifikation”.
9
Ich lese es heraus aus deinem Wort,

aus der Geschichte der Gebärden1,

mit welchen deine Hände um das Werden

sich ründeten, begrenzend, warm und weise2.
Du sagtest leben laut und sterben leise
und wiederholtest immer wieder: Sein.
Doch vor dem ersten Tode kam der Mord.
Da ging ein Riß durch deine reifen Kreise3
und ging ein Schrein
und riß die Stimmen fort,
die eben erst sich sammelten,
um dich zu sagen,
um dich zu tragen,
alles Abgrunds Brücke –
Und was sie seither stammelten,
sind Stücke
deines alten Namens4.
1. „Dein Wort“ weist auf der Heiligen Bücher und ,,Geschichte der Gebärden“ bedeutet alle schöpfers in der Welt, die Zeichen vom Gott sind. Die vergleichsbild ist eine Bildgruppe.
2. Diese Phrase besteht aus Gottes Macht, der klug Kreaturen schöpft und schützt. Hier erscheinen Adjektivmetaphern.
3. „In den reifen Kreise bekommt ein Riss“, d.h. mit dem Sterben erleidet eine Unordnung im Rhythmus des Lebens. „Reifen Kreise“ ist eine Privatmetapher.
4. „Alten Namen“ des Gottes ist eine Metapher und der Dichter will damit die Ewigkeit des Gottes zeigen. Sie dient hier als Adjektivmetapher.
10
Der blasse Abelknabe spricht:
Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,

was meine Augen nicht sahn.

Er hat mir das Licht verhängt1.
Er hat mein Gesicht verdrängt1
mit seinem Gesicht1.
Er ist jetzt allein.
Ich denke, er muß noch sein.
Denn ihm tut niemand,wie er mir getan.
Es gingen alle meine Bahn2,
kommen alle vor seinen Zorn,
gehen alle an ihm verlorn.
Ich glaube, mein großer Bruder wacht
wie ein Gericht.
An mich hat die Nacht gedacht3;
an ihn nicht.
Das Gedicht ist über der Geschichte der Abel und Kain. In der biblischen Darstellung erschlug Kain(der älterer Sohn von Adam und Eva) seinen jungeren Bruder wegen der Eifersucht. Also er war neidisch auf Abel und das Gedicht basiert auf diesem Gebiet.
1- Abel erwähnt: „Mein Bruder hat meine Augen über der Welt geschloßen.“ Also hat er ihn getötet. „Wegen seines Wesens, könnte ich nicht weiterleben und das Licht wieder sehen“. „Licht“ ist ein Symbol und vertritt das Leben. In diesem Teil wurde “Verbmetapher” verwendet.
2- Aber alle geben mir das Recht und er ist schuldig und allein. Alle sehen ihm als Sünder an und alle Menschen stehen gegen ihm.
3- Hier hat die Schriftsteller “Die Nacht” mit einer Zeuge vergleichen und auch als ein Gericht genannt. Das bedeutet, dass alles in der Nacht passiert und die Nacht definiert die Wahrheit. Deshalb kann die Nacht die Wahrheit bezeugen. Nacht wurde hier als ein Mensch bezeichnet (Personifikation)*.
________________________
*: Personifikation ist eine Art Metapher, die nicht menschliche Dinge mit menschlichen Attributen versehen.
11
Du Dunkelheit1, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt2,
indem sie glänzt
für irgendeinen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.
Aber die Dunkelheit hält alles an sich:
Gestalten und Flammen, Tiere und mich3,
wie sie’s errafft,
Menschen und Mächte –
Und es kann sein: eine große Kraft
rührt sich in meiner Nachbarschaft4.
Ich glaube an Nächte.
1- Der Mensch stammte aus der Dunkelheit (Gott). In diesem Vers weist der Dichter auf der geheimnisvolle Quelle (Gott), von der der Mensch entstammt. „Du Dunkelheit“ ist ein persönliche Metapher vom Gott.
2- Ich, als Mensch, bevorzuge die Mängel zu der weltlichen Erscheinungen, die die Menschen begrenzen und unterhaltsam und außer der Erscheinung unbekannt für die Menschen sind. Diese phrase zeigt eine Satzmetapher.
3- In diesem Teil des Verses wurde Gott mit der Dunkelheit vergleichen, die alle Sünden und Geheimnisse birgt.
4- Und wenn der Gott, die große Kraft, sehr nah zu mir ist (wie ein Nachbar), dann wird die Kraft sich berührt.
12
Ich glaube an alles noch nie Gesagte.

Ich will meine frömmsten Gefühle1 befrein.

Was noch keiner zu wollen wagte

wird mir einmal unwillkürlich sein.
Ist das vermessen, mein Gott, vergib.
Aber ich will dir damit nur sagen:
Meine beste Kraft soll sein wie ein Trieb2,
so ohne Zürnen und ohne Zagen;
so haben dich ja die Kinder lieb.
Mit diesem Hinfluten, mit diesem Münden
in breiten Armen ins offene Meer,
mit dieser wachsenden Wiederkehr3
will ich dich bekennen, will ich dich verkünden
wie keiner vorher.
Und ist das Hoffart, so laß mich hoffärtig sein
für mein Gebet,
das so ernst und allein
vor deiner wolkigen Stirne4 steht.
1- „Frommen Gefühle“ weist auf den ehrlichen und reinen Empfindungen, die aus dem Innern stammen. Es zeigt auf eine Adjektivmetapher.
2- Man sollte “Gott” schlicht und rein wie die Kinder lieben. Auf diesem Weg muss man alle seine Leidenschaften und inneren Neigungen ansetzen. Hier werden menschliche Kräfte mit dem Trieb vergleicht.
3- „Wachsende Wiederkehr“ ist hier eine Adjektivmetapher und bedeutet, immer wieder zu dem Gott zurückkehren oder um sich herum kreisen, um ihn besser zu erkennen und verehren.
4- „Wolkigen Stirne“ des Gottes ist eine ungewöhnliche Metapher vom Gott. Hier hat der Dichter, Gott als ein Mensch bezeichnet(Personifizierung). Andererseits ist “wolkig” ein ungewöhnliches Adjektiv für die Stirn(Adjektivmetapher). Diese Metapher berührt auf dem Ärger des Gottes bzw. möchte der Dichter damit der Zorn des Gottes zu zeigen.
13
Ich bin auf der Welt zu allein und doch nicht allein genug,

um jede Stunde zu weihn.

Ich bin auf der Welt zu gering und doch nicht klein genug,
um vor dir zu sein wie ein Ding,
dunkel und klug1.
Ich will meinen Willen und will meinen Willen begleiten
die Wege zur Tat;
und will in stillen, irgendwie zögernden Zeiten,
wenn etwas naht,
unter den Wissenden sein
oder allein.
Ich will dich immer spiegeln in ganzer Gestalt2
und will niemals blind sein oder zu alt,
um dein schweres schwankendes Bild3 zu halten.

Ich will mich entfalten.
Nirgends will ich gebogen bleiben,
denn dort bin ich gelogen, wo ich gebogen bin4.
Und ich will meinen Sinn
wahr vor dir. Ich will mich beschreiben
wie ein Bild5, das ich sah
lange und nah,
wie ein Wort5, das ich begriff,
wie meinen täglichen Krug5,
wie meiner Mutter Gesicht5,
wie ein Schiff5,
das mich trug
durch den tödlichsten Sturm6.
1- Die Existenz der Mensch ist wertvoll und göttlich. Deshalb sollte er nicht durch den weltlichen Neigungen, wie ein wertloses Ding erscheinen. „Dunkel und Klug wie ein Ding“ ist hier ein metaphorische Vergleich. Hier wurde der Mensch wie eine Sache betrachtet, d.h. tote Metapher.
2- Ich will mich mit meinen guten Taten den Gott zeigen und beschreiben. Die Menschenseele ist göttlich und ein Teil der Gottes Existenz. Deshalb erwähnt der Dichter in diesem Teil, dass er den Gott durch Gebet, Frommigkeit und gute Tat, illustrieren möchte. Die verwendete Metapher ist hier “Personifikation”.(s. S. 39)
3- Ich will immer die Fähigkeit haben und mächtig genug sein um Gott zu beschreiben und auf diesem Weg will ich nie schwach werden und will stark bleiben. Es weist auf eine Adjektivmetapher und Verbmetapher.
4- Hier hat der Dichter ein poetische Metapher angewandet. Es ist eine Übertragung vom Belebten(Der Mensch) zum Belebten(Die Knospe). Das Entfalten ist hier der Vergleichspunkt.
5- Wenn ich(der Mönch) auf diesem Weg(Gott zu erkennen und zu zeigen) schwach werde, dann verliere ich(der Mönch) den richtigen Weg und begehe Irrtum.
6- Der Dichter bezeichnet sich auf verschiedener Art, wie ein Bild klar, wie ein Wort deutlich, wie Mutters Gesicht lieb und wie ein Schiff schützend, um die Existenz des Menschen zu beschreiben. Hier erscheinen alle metaphorische Vergleichen, d.h. die Vergleichs ohne Vergleichspunkte.
14
Du siehst, ich will viel.

Vielleicht will ich Alles:
das Dunkel jedes unendlichen Falles
und jedes Steigens lichtzitterndes Spiel1.
Es leben so viele und wollen nichts
und sind durch ihres leichten Gerichts
glatte Gefühle gefürstet2.
Aber du freust dich jedes Gesichts,
das dient und dürstet3.
Du freust dich Aller, die dich gebrauchen
wie ein Gerät4.
Noch bist du nicht kalt,
und es ist nicht zu spät,
in deine werdenden Tiefen zu tauchen,
wo sich das Leben ruhig verrät.
1- In erstem Teil des Gedichts zeigt der Dichter, dass er alles in seinem Leben erfahren möchte: Glück und Fortschritt, sowie Elend und Armut. Er möchte alle Dimensionen des Lebens erleben. „Glatte Gefühle“ ist hier “Adjektivmetapher”.
2- Es gibt viele Menschen, die im Leben keine Erwartung und keine besonderen Ziel haben. „Glatte Gefühle“ bedeutet die schlichten Gefüle der Menschen, die unberüht und unerwartet sind bzw. sie sind mit ihren einfachen Leben zufrieden.
3- Danach sagt der Charakter zu Gott, dass er sich den Menschen freut, die erwartungsvoll und dienend sind.
4- Und am Ende sagt der Dichter als der Mönch ,,Du freust dich Aller, die dich gebrauchen wie ein Gerät“ d.h. Gott freut sich allen Menschen, die sich immer und ewig erinnern und immer an ihm Denken. Das ist eine Allegorie*.
_________________________________
*: Allegorie ist eine Form indirekter Aussage, bei der eine Sache aufgrund von Ähnlichkeitsbeziehungen als Zeichen einer anderen Sache eingesetzt wird.(http.//www.wiki.de/Allegorie: 10.2.2014, 9:00)
15
Wir bauen an dir mit zitternden Händen,

und wir türmen Atom auf Atom.

Aber wer kann dich vollenden,
du Dom1.
Was ist Rom?
Es zerfällt.
Was ist die Welt?
Sie wird zerschlagen
eh deine Türme Kuppeln tragen,
eh aus Meilen von Mosaik
deine strahlende Stirne stieg2.
Aber manchmal im Traum
kann ich deinen Raum3
überschaun
tief vom Beginne
bis zu des Daches goldenem Grate4.
Und ich seh: meine Sinne
bilden und baun
die letzten Zierate.
1- Hier wurde Gott als „Der Dom“ bezeichnet. Die Ewige, die wir als Menschen Schicht vor Schicht mit schwache Sinne wahrnehmen möchten. Aber niemand kann die Anerkennung des Gottes vollenden, weil er unsterblich ist. Der Dom ist hier eine Privatmetapher.
2- Alles in der Welt wird endlich vernichtet. Nur der Gott wird immer mächtiger und prachtvoller. Es dient als einer Adjektivmetapher.
3- Das heißt: „Manchmal im Traum kann ich deine Herrlichkeit gestalten und fühlen.“(poetische Metapher)
4- ,,Tief vom Beginne bis zu des Daches goldenem Grate“ weist auf sämmtlichen Dimensionen des Gottes Wesens. Die Strophe dient hier als Phrasemetapher.
16
Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat,

weiß ich, daß wir dich wollen dürfen.

Wenn wir auch alle Tiefen verwürfen:

wenn ein Gebirge Gold1 hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trägt es einmal der Fluß zutag,
der in die Stille der Steine2 greift,
der vollen.
Auch wenn wir nicht wollen:
Gott reift3.
Der Vers enthalt die Bedeutung, dass der Gott wertvoll ist und die Menschen den Wert Gottes nicht kennen. In diesem Vers ist ein Mensch, der Gott erkennen Könnte, mit einem Fluss vergleichen worden ist. ,,Der greift in die stille Steine“ weist auf die Änderung hin, die der Fluss gemacht hat. Der war eine positive Bewegung gegen Unwissenheit.
1- ,,Ein Gebirge Gold hat“ besteht auf der wertvolle Existenz des Gottes. Es ist eine allegorische Metapher.
2- ,,Die stille Steine“ weist auf den Menschen, die ignorant und unwissend sind und Keine Tendenz zu Gott haben. Es ist eine allegorische Metapher.
3- ,,Gott reift“ bedeutet, die gottes Macht erscheint, wenn er will, egal ob wir(als Menschen) bereit sind oder nicht d.h. Menschens Wille spielt keine wichtige Rolle und alles hängte von der Gottes Wille ab. Die Verbindung dient hier als “Verbmetapher”.

دسته بندی : پایان نامه ارشد

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